Wipperfürth: 50 Schüler nach Corona-Fall in Quarantäne

Rund 50 Schüler und eine Lehrkraft des Berufskollegs Wipperfürth müssen, trotz Hygienekonzept, in Quarantäne. Nach einer Zwischenprüfung bereits am 24. Februar wurde bei einem der Schüler die britische Corona-Virusmutation festgestellt. Der Oberbergische Kreis hat daraufhin die Verfügung erlassen.

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Die Mitschüler und die Lehrkraft gelten, trotz Abstand und Maske, als Kontaktperson 1. Grades. Da der Schüler positiv auf die britische Mutation getestet wurde, die als ansteckender gilt. Außerdem dauerte die Prüfung rund zwei Stunden. Die Personen waren also relativ lange zusammen in einem Raum. Die Quarantäne gilt noch für eine Woche, bis zum 10.03.2021. Unterdessen ist die Zahl der Virusmutationen weiter angestiegen.

Zahl der Virusmutationen steigt

Es hatte sich schon angedeutet, jetzt bestätigen es auch die neusten Zahlen: Die Coronavirusmutationen breiten sich auch im Bergischen immer weiter aus. Inzwischen liegen die Ergebnisse der dritten Testwoche auf Mutationen vor, demnach ist jeder zweite Corona-Test positiv auf Virusmutationen. Das meldet der Rheinisch-Bergische Kreis am Mittwoch. In der ersten Testwocheauf Mutationen Anfang Februar war es noch jeder zehnte Test. Wie Anfang der Woche berichtet wurde auch bei zwei Mitarbeitern aus dem Corona-Lagezentrum des rheinisch-bergischen Kreises die britische Mutation festgestellt. Fünf Testergebnisse von 53 Kontaktpersonen sind bisher negativ. Die restlichen Tests und Ergebnisse stehen noch aus. Auch im Oberbergischen breiten sich die Mutationen weiter aus, inzwischen konnte 246 Mal eine Virusmutante nachgewiesen werden. Anfang der Woche lag der Wert noch bei Anfang 200. Die Inzidenzen sind in beiden Kreisen auch wieder leicht angestiegen. In Rhein-Berg liegt der Wert jetzt bei 59,3, in Oberberg bei 83,8. Der Oberbergische Kreis meldet am Mittwoch 31 neue Coronafälle, der Rheinisch-Bergische Kreis 22.

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