
Woelki als Bote der Forderungen für Reformen
1700 Menschen aus dem Erzbistum Köln, zu dem auch das Bergische gehört, haben auf einer Internetplattform zur Weltsynode ihre Forderungen für Kirchenreformen zusammengetragen. Kardinal Woelki will sie jetzt an den Papst weiterleiten.
Veröffentlicht: Montag, 02.05.2022 12:06
Auch wenn er nicht mit allem persönlich übereinstimme, will er diese trotzdem "eins zu eins" an den Papst weitergeben, hat Woelki am Montag gesagt.
Nicht nur für den Kardinal, auch für viele Katholiken rütteln die Forderungen an den Grundsätzen der katholischen Kirche: Ämter auf Zeit, demokratische Mitbestimmung bei der Bischofswahl, das Priesteramt für Frauen, Abschaffung des Pflichtzölibats, Gottesdienste ohne Priester sind nur einige der Forderungen.
Woelki hat dazu am Montag gesagt: "Bote heißt, dass ich garantiere, dass das, was dort gesagt und geschrieben worden ist, eins zu eins authentisch weitergegeben wird. Dass da nichts manipuliert wird."