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Wundermittel gegen Neugeborenen-Gelbsucht
© HM, Radio Berg
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Wundermittel gegen Neugeborenen-Gelbsucht

Es ist winzig klein und leicht, sieht aus wie ein Puppenschlafsack, steckt aber randvoll mit moderner Technik. An die Steckdose angeschlossen, leuchtet es neonblau. Es ist ein sogenannter Bili-Cocoon. Da kommen Babys mit Neugeborenen-Gelbsucht zur Lichttherapie ein. Das Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bergisch-Gladbach-Bensberg hat jetzt so einen knapp 10 000 Euro teuren Cocoon, den der Förderverein der GFO Kliniken Rhein-Berg e.V. angeschafft hat.

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Veröffentlicht: Montag, 29.01.2024 16:00

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Mika, jetzt schon fast vier Wochen alt, war einer der ersten, die ihn testen durften. Zum Glück, sagt Papa Andreas, denn zuerst sollte der Kleine zur Lichttherapie in einen Brutkasten. Da liegen die Babys dann nackig und alleine und das ging für Mika du seine Eltern gar nicht:  

Das war nicht gut, er hat geschrien, er sich gewunden, wir haben versucht , ihn zu beruhigen, aber das ging nicht und dann kann die Schwester und sagte, wir haben hier ja diesen neuen Lichtsack, den Bili-Cocoon.

Raus aus dem Brutkasten, rein in den Lichtsack. Und schon war die Welt für Mika und seine Eltern wieder in Ordnung, sagt Mama Katharina:

Es war kein Vergleich zu vorher, wir konnten ihn in den Arm nehmen, ihn auf den Knien ein bisschen schaukeln. Auf jeden Fall war er direkt viel ruhiger.

Im Bergischen gibt es mittlerweile zwei solcher Bili-Cocoons: Jetzt neu den im Vinzenz-Palotti-Hospital in Bergisch Gladbach-Bensberg. Und seit letztem Jahr im Kreiskrankenhaus Gummersbach. Beide Cocoons wurden über Spenden finanziert. Mehr Infos zu den Kliniken bekommt ihr hier. Und hier.

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