
Wupperverband: Keine Ermittlungen nach Hochwasser
Es sind gute Nachrichten für den Wupperverband: Nach der Flutkatastrophe vor gut einem Jahr wird es kein Ermittlungsverfahren geben. Die zuständige Staatsanwaltschaft Wuppertal hat ihre Vorermittlungen eingestellt – die Verantwortlichen hätten keine Möglichkeit gehabt, die Überschwemmungen zu verhindern.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.07.2022 04:37
Auch die Warnungen der Bevölkerung seien nicht zu spät gekommen, sagt die Staatsanwaltschaft. Der Wupperverband stand nach der Flut massiv in der Kritik. Der Vorwurf: ein besseres Krisenmanagement an der Wuppertalsperre bei Radevormwald hätte das Ausmaß der Flut eindämmen können.
Vor der Staatsanwaltschaft war zuletzt auch ein Gutachter zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verband richtig gehandelt hat. Die Flut ist demnach vor allem durch die Regenmassen in den Zuflüssen entstanden, die Talsperre habe dabei keine große Rolle gespielt.