
In gut der Hälfte der Fälle blieb es beim Versuch und die Täter rückten ohne Beute ab. So auch im Oberbergischen. In Hückeswagen hatten im Sommer 2019 Unbekannte versucht einen Geldautomaten in der Bahnhofsstraße zu sprengen, weil Anwohner nach einem lauten Knall die Polizei alarmierten, waren die Täter ohne Beute geflüchtet. Im Rheinisch-Bergischen waren Täter im November dagegen zuletzt erfolgreich. Sie hatten in der Telegrafenstraße in Wermelskirchen einen Automaten gesprengt und konnten mit Bargeld flüchten. Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen verharrt laut LKA trotz diverser Sicherheitsmaßnahmen der Banken und großem Ermittlungsaufwand der Polizei auf hohem Niveau. Die Ermittler gehen davon aus, dass viele der Explosionen auf das Konto einer Szene aus etwa 30 marokkanischen Einwanderern aus Utrecht in den Niederlanden gehen.