
Zeitumstellung: Risiko für Wild-Unfälle wieder größer
Die Zeitumstellung am Wochenende bedeutet für alle Autofahrer jetzt wieder: Erhöhte Vorsicht. Mit dem Zurückstellen der Uhr haben sich Abend- und Morgen-Dämmerung wieder in den Berufsverkehr verlagert und die Gefahr für Wild-Unfälle ist hoch. Die Rheinisch-Bergischen Jäger raten deshalb zu vorsichtigem und vorausschauendem Fahren.
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Weil sie sich aktuell Winterspeck anfressen müssen, überqueren Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere jetzt wieder vermehrt die Straßen. Damit es dabei nicht zu folgenschweren Unfällen kommt, raten die Jäger zu erhöhter Aufmerksamkeit – vor allem entlang von Wäldern, Wiesen und Feldern. Wenn doch ein Tier auf die Straße rennt, sollte kontrolliert gebremst und auf riskante Ausweich-Manöver verzichtet werden. Außerdem gilt: wo ein Tier ist, sind andere meist nicht weit.
Vor allem im Oberbergischen gibt es immer wieder Wild-Unfälle - allein im vergangenen Jahr waren es über 1.000 und damit mehr als doppelt so viele wie im Rheinisch-Bergischen. Am häufigsten hat es laut Statistik in Reichshof gekracht, dahinter folgen Nümbrecht und Gummersbach.