
Zensus: Weniger Einwohner im Obebergischen
Über 555.400 Menschen – so viele haben zum Stichtag im Mai 2022 im Bergischen gelebt. Das sind über 4.200 mehr als bei der letzten Volkszählung 2011, zeigen die aktuellen Zahlen des Zensus. Auffällig: Während die Einwohnerzahlen sowohl landesweit als auch im Rheinisch-Bergischen gestiegen sind, waren sie im Oberbergischen leicht rückläufig.
Veröffentlicht: Dienstag, 25.06.2024 13:48
Insgesamt acht der dreizehn oberbergischen Kommunen sind in Sachen Einwohner geschrumpft. Im Rheinisch-Bergischen ist das nur in zwei Kommunen der Fall – in Overath und Wermelskirchen. Am deutlichsten gewachsen sind Odenthal und Burscheid mit ein Einwohner-Plus von über fünf Prozent. Das größte Minus weisen Hückeswagen und Radevormwald mit mehr als vier Prozent auf.
Vergleicht man die aktuellen Ergebnisse mit den Vorhersagen der letzten Volkszählung, liegen bei Kreise tausende Einwohnern darunter. Die einzigen bergischen Kommunen, die die Prognose von 2011 übertroffen haben, sind Morsbach und Wipperfürth in Oberberg, sowie Burscheid und Odenthal in Rhein-Berg. Alle anderen Kommunen sind unter den Werten der Hochrechnung geblieben.
Insgesamt leben bei uns im Bergischen etwas mehr Frauen als Männer, die meisten Menschen hier waren zum Stichtag zwischen 40 und 59 Jahre alt und verheiratet.