
Zukunft des bergischen Waldes - Förster sind optimistisch
Der bergische Wald wird bleiben, das ist die gute Nachricht aus dem Regionalforstamt Bergisches Land. Auch wenn die großen kahlen Flächen zur Zeit eine andere Sprache sprechen, schauen die Förster optimistisch in die Zukunft. Durch natürliche Verjüngung und bewusstes Nachforsten werden die Kahlflächen innerhalb der nächsten 20 Jahre wieder bewaldet sein.
Veröffentlicht: Dienstag, 29.03.2022 04:14
20 Jahre erscheinen zwar lang. Wald ist jedoch eine Generationenaufgabe, sagen die Experten. Im Laufe diesen Jahres wird sogar noch mehr Wald verschwinden, vor allem zwischen Radevormwald und Marienheide müssen noch große Fichtenbestände gefällt werden, die vom Borkenkäfer befallen sind. Andererseits sei jetzt schon zu beobachten, das Verjüngung und Wideraufforstung funktionieren. Samen und Jungpflanzen seien zwar knapp, aber immer noch zu haben, sagte uns der Leiter des Regionalfortsamtes Bergisches Land.
Außerdem würde immer mehr Flächen der Natur überlassen, wo sich zum Beispiel Lerchen und Birken wild aussäen. Es sei wichtig, die Natur einfach mal machen zu lassen und zu beobachten, was passiert, heißt es vom Regionalforstamt