
Zwei Großübungen für den Ernstfall
Mit zwei Großübungen haben Einsatzkräfte im Bergischen am Wochenende den Ernstfall trainiert. Chemie-Unfall mit vielen Verletzten in einem Gymnasium – das war am Samstag ein Übungsszenario am Schulzentrum Cyriax in Overath.
Veröffentlicht: Montag, 20.04.2026 08:24
Was passiert, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen und überörtliche Hilfe nötig wird - das hat der Rheinisch-Bergische Kreis geprobt. Geübt wurde mit dem sogenannten „Behandlungsplatz 50 NRW“ – einem mobilen Behandlungsplatz für Großschadenslagen, mit dem bis zu 50 Patienten in zwei Stunden versorgt werden können. Dazu kam auch die Dekontaminationseinheit des Kreises zum Einsatz, die Verletzte von chemischen Stoffen reinigt.
Das Fazit von Kreisbrandmeister Manuel Packhauser fällt positiv aus: Er sei stolz als Kreisbrandmeister, dass er sich auf so viele tolle Menschen verlassen könne, die den Kreis besser machen.
An der Übung waren rund hundert, größtenteils ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehren und fünf Hilfsorganisationen beteiligt. Auch das technische Hilfswerk hat am Wochenende den Ernstfall geübt: In Marienheide habe rund 140 Kräfte aus der Region den Einsatz nach einem fiktiven Terroranschlag trainiert.