
Notfälle
Lent (dpa) - Zwei Menschen sind bei einem Unfall mit einem Bus, in dem auch Schüler saßen, in Ostfrankreich gestorben. Eines der tödlich verletzten Opfer sei minderjährig, teilte die Staatsanwaltschaft Bourg-en-Bresse mit. In dem bei der Gemeinde Lent verunglückten Linienbus saßen laut Bildungsminister Édouard Geffray auch Schüler. Das genaue Alter der Opfer war zunächst nicht bekannt. Innenminister Laurent Nuñez schrieb auf X von zwei jungen Menschen.
16 Menschen wurden nach vorläufigen Zahlen verletzt, drei davon schwer, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich demnach 43 Menschen an Bord, 15 davon waren Minderjährige. Verkehrsminister Philippe Tabarot machte sich auf den Weg zur Unfallstelle. Lent liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich der Großstadt Lyon.
Gegen Baum geprallt
Der Bus war am Morgen gegen 7.00 Uhr von der Straße abgekommen und gegen einen Baum im Straßengraben geprallt, wie der Bürgermeister von Lent, Yves Cristin, beim Sender BFMTV sagte. Wie genau es dazu kam, war zunächst unklar. Auch der Busfahrer kam ins Krankenhaus. Zunächst konnte er nicht verhört werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Mehr als 100 Feuerwehrleute und 50 Gendarmen waren im Einsatz. Die Straße wurde rund um die Unfallstelle gesperrt. Das Rathaus öffnete einen Gemeindesaal, um Betroffene und Angehörige zu betreuen. Innenminister Nuñez nannte den Vorfall schrecklich. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen.