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Passiert war die Tat im vergangenen Jahr am ersten Oktober: Der 29-Jährige hatte seine Eltern nachts im Bett mit einer Axt attackiert und schwer verletzt. Danach hatte er sich von der A1 Brücke Hünger gestürzt. Die Eltern und er selbst hatten schwer verletzt überlebt. Nach Überzeugung des Gerichts war Motiv für die Tat, dass der Sohn sich von den Eltern gegängelt gefühlt hatte – Streit gab es oft, weil er keine Arbeit hatte. Im Verfahren waren unter anderem eine Rechtsmedizinerin, aber auch der Schwager des Angeklagten und ein Jugendfreund als Zeugen gehört worden. Der 29-Jährige selbst sitzt nach dem Brückensturz immer noch im Rollstuhl.
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