Sonntag, 23.09.2018
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Morsbach Kampf dem Hausärztemangel

Es gibt immer weniger Hausärzte-Nachwuchs bei uns auf dem Land. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Mittwoch in Morsbach energisch für den Kampf gegen den Hausärztemangel auf dem Land geworben.


Gleichzeitig will er auch Berufe wie Krankenschwester, Kranken- und Altenpfleger oder Physiotherapeuten attraktiver machen. So will er Aus- und Fortbildung von Physios finanziell unterstützen. Dem Hausärztemangel konkret will Laumann mit mehr Studienmöglichkeiten ohne reine NC-Begrenzung entgegenwirken. Kurzfristig will Laumann außerdem neue Studienplätze für Allgemeinmedizin schaffen.

 

Es gibt laut Laumann genug Interessenten, aber nicht genug Studienplätze. Eine weitere Idee: Der Kreis sollte Allgemeinmedizin-Studenten Stipendien vergeben mit der Verpflichtung, als praktizierender Hausarzt zurückzukommen. Daneben hat Laumann aber auch den Morsbacher Plan gelobt, in Lichtenberg ein Versorgungszentrum für verschiedene Praxen und Pflegedienste zu gründen.

 

Die Allgemeinmediziner werden immer älter, trauen sich kaum in Rente zu gehen, finden keine Nachfolger. In NRW gehen 450 Hausärzte pro Jahr in Rente, nur 200 kommen nach. (08.03.2018)


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