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Bergisch Gladbach Trotz Revision lange Haftstrafe

Auch nach der Revision eines Terrorhelfers aus Bergisch Gladbach bleibt es für ihn bei einer langen Haftstrafe. Der Bundesgerichtshof hat einen kleinen Teil des ursprünglichen Urteils aufgehoben.


Das genügt für den Blumenhändler aber nicht, um eine geringere Strafe zu bekommen.

 

Die aufgehobene Einzelstrafe mache nur einen kleinen Teil des Urteils aus, sagt der BGH. Selbst ohne diese sind die sechs Jahre und drei Monate Haft laut Gericht noch gerechtfertigt. Der Mann hatte in mehreren Fällen Terrororganisationen in Syrien mit Geld, Autos und der Rekrutierung von Kämpfern unterstützt. Darunter war auch sein eigener Sohn, der dann im Kampf starb. Dies pries der Bergisch Gladbacher als Märtyrertod.

 

Neben ihm waren noch vier weitere Männer angeklagt. Sie wurden zu Haftstrafen zwischen acht Monaten und viereinhalb Jahren verurteilt.

(18.07.2018)


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