Dienstag, 18.12.2018
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Bergisches Land Klimawandel belastet Bauern

Die Bergischen Landwirte können sich nur schwer an den bevorstehenden Klimawandel anpassen. Maßnahmen gegen Starkregenfälle oder extreme Dürre wie in diesem Sommer sind bei einer 80 bis 90 % Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen als Weideland nur bedingt möglich.


Das sagt Helmut Dresbach von der oberbergischen Kreisbauernschaft. Die Bauern haben in den vergangen Jahrzehnten bereits auf das veränderte Klima reagiert und auf Grünland umgestellt.

 

In diesem Jahr hat es im Sommer 52 Prozent weniger Regen gegeben, als in einem durchschnittlichen Sommer. Deshalb konnten die Bauern keinen großen Winterfuttervorrat anlegen. Viele Rinder werden deshalb vorzeitig geschlachtet, was zu einem Preisdruck auf dem Fleischmarkt und zu Verlusten bei den Landwirten führen wird. (11.10.2018)


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