Sonntag, 23.09.2018
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Facebook verschickt jetzt Postkarten

Das soziale Netzwerk schlägt im Kampf gegen politische Einflussnahme neue Wege ein

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Nach wie vor steht der Internet-Gigant Facebook massiv unter Druck. Die Anklage gegen russische Staatsbürger brachte gerade erst neue Erkenntnisse ans Licht, wie professionelle Trolle die politische Meinung von US-Bürgern manipuliert haben sollen - mithilfe von Facebook. Das soziale Netzwerk will daher künftig mit Offline-Methoden für mehr Sicherheit sorgen und geht den Weg der guten alten Post.

Wie Facebook-Managerin Katie Harbath auf einer Konferenz amerikanischer Staatssekretäre mitteilte, werde man Werbekunden, die politische Anzeigen schalten wollen, künftig anschreiben. Die Postkarten enthalten einen Code, mit dem eine amerikanische Adresse verifiziert werden muss. Allerdings betreffe diese Methode nur jene Anzeigen, die den Namen eines Kandidaten enthalten. Einen Starttermin nannte Harbath nicht. Die Regelung solle aber noch vor den anstehenden Wahlen zum US-Kongress in Kraft treten.

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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