
Ein Jahr nach dem großen Waldbrand in Gummersbach-Strombach hat sich bei der Feuerwehr viel getan
Heute vor einem Jahr haben in Gummersbach-Strombach 22 Hektar Wald gebrannt. Anwohner mussten damals ihre Häuser verlassen, mehrere hunderte Feuerwehrleute waren eine Woche lang im Einsatz. Es war der bisher größte Waldbrand im Bergischen und seitdem hat sich bei der Feuerwehr viel getan.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.04.2021 04:20
Der Kreis ist Vorbild in Sachen Waldbrandbekämpfung
Das Oberbergische gilt seit dem Großeinsatz von mehreren hundert Feuerwehrleuten und Hilfskräften in Gummersbach-Strombach als beispielhaft für Waldbrandbekämpfung. Ihre Ausrüstung wurde nach Vorbild der Feuerwehren in Australien und Kalifornien mit Löschrucksäcken aufgestockt, sie machen Feuerlöschen in unwegsamen Gebieten möglich. Außerdem haben sie jetzt eine Drohne, um Brände von Oben zu beobachten.
Das besondere Risiko bei dem Feuer in Strombach war die Nähe zur umliegenden Ortschaft. Um in Zukunft Waldbrände in Ortslagen zu vermeiden hat der Landesbetrieb Holz begonnen, kranke und deshalb besonders feuergefährdete Wälder an den Ortsrändern abzuholzen.
Die Wiederaufforstung läuft
Bei der Wiederaufforstung der 22 Hektar großen Flächen in Gummersbach-Strombach setzen die Waldbesitzer jetzt auf Baumarten wie die Baumhasel, die als besonders widerstandsfähig gelten.








