Radevormwald: Prozess-Auftakt nach Tod eines 19-Jährigen

Im vergangenen August hat der gewaltsame Tod eines 19-jährigen in Radevormwald weit über die Stadtgrenzen hinaus für Bestürzung gesorgt. Ab heute müssen sich die beiden mutmaßlichen Täter wegen gemeinschaftlichen Totschlags vor dem Kölner Landgericht verantworten. Die 20 und 23-jährigen Angeklagten sollen ihr Opfer damals in der Nähe des Kreissparkassen-Kreisels mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt haben.

Für den Prozess sind acht Verhandlungstage angesetzt. Stand jetzt will das Gericht bis Ende Mai ein Urteil zum Totschlag in Radevormwald fällen. Neben der juristischen Aufarbeitung des Verbrechens wird seitdem in Radevormwald darüber diskutiert, wie solche Gewalttaten verhindert werden könnten. Inzwischen gibt es in Rade ein Netzwerk für Gewaltprävention, in dem verschiedene Beteiligte Strategien entwickeln, um junge Menschen vor dem Abrutschen in die Kriminalität und Gewalt zu bewahren. Außerdem wurde der Kommunale Ordnungsdienst aufgestockt. Des Weiteren soll es künftig einen Streetworker in der Stadt geben.   

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