Urteil im Rizin-Prozess

Donnerstag, 26.03.2020 17:39

Im Prozess um einen geplanten Terroranschlag mit dem Biokampfstoff Rizin in Köln muss der Angeklagte für 10 Jahre ins Gefängnis. Der Staatsschutzsenat in Düsseldorf hat den angeklagten Tunesier wegen der Vorbereitung einer schweren Staatsgefährdenden Gewalt am Donnerstag zu einer entsprechenden Freiheitsstrafe verurteilt. Die Verteidigung hatte ein milderes Urteil von 8 Jahren gefordert. 

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Mit dem Urteil entspricht der Staatsschutzsenat in Düsseldorf im Wesentlichen der Forderung der Bundesanwaltschaft. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der zuletzt in Köln Chorweiler lebende Tunesier zusammen mit seiner zum Islam konvertierten deutschen Ehefrau Yasmin H. einen islamistischen Anschlag vorbereitet hat. Es sei darum gegangen möglichst viele Ungläubige in Deutschland zu töten, so Bundesanwältin Bauer in ihrem Plädoyer. Der Prozess gegen die Frau wird noch weitergehen möglicherweise sogar noch einige Monate, so der Richter heute. 

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