Hightech-Wetterradar für Oberberg

Wenn im Bergischen plötzlich Keller volllaufen und Gewitterzellen genau über dem eigenen Ort hängen bleiben, zählt jede Minute. Und genau für solche Starkregen- und Hochwasser-Szenarien will der Oberbergische Kreis künftig besser gewappnet sein. Am Montag Nachmittag steht das neue KI-gestützte Wetterradar, kurz „KIRa-Berg“ im Kreis-Umweltausschuss auf der Tagesordnung.

Geplant ist ein Hightech-Wetterradar, das Starkregen im Bergischen deutlich präziser messen kann. Im Minutentakt und auf bis zu 100 Meter genau, heißt es vom Kreis. So soll die Vorwarnzeit bei möglichen Überflutungen z.B. an Agger und Wupper verlängert und der Katastrophenschutz gestärkt werden. Die mehr als zweijährige Testphase soll rund 1,8 Millionen Euro kosten. 80% davon könnten gefördert werden. Im Ausschuss geht es heute um die Frage, ob die Verwaltung den entsprechenden Förderantrag auf den Weg bringen soll. 

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