Hohe Wohnungsquote im Bergischen

Leben im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung ist im Bergischen noch vergleichsweise oft Realität. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es etwa 70.000 selbstgenutzte Wohnungen, im Oberbergischen über 71.000. Das zeigt eine Analyse des Pestel-Instituts im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel.

© IG BAU | Nils Hillebrand

Das Rheinisch Bergische und Oberbergische liegen mit ihren Wohneigentumsquoten von mehr als 50 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt. Sorgen machen den Experten aber vor allem die 25- bis 40-Jährigen. Für viele von ihnen würde Eigentum immer unbezahlbarer. Gefordert wird deshalb mehr staatliche Förderung, in Form von direkten Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Sonst bleibe der Traum von den eigenen vier Wänden für viele junge Familien im Bergischen unerreichbar.