IG Bau: Draußenjobber müssen bei hohen Temperaturen aufpassen
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.07.2022 13:46
“Oberkörper frei arbeiten ist nicht sexy, sondern brandgefährlich“. Das sagt die Gewerkschaft mit Blick auf das aktuelle Wetter: In unseren bergischen Kreisen haben rund 6.300 Menschen einen Outdoor-Job und sind damit momentan besonders gefährdet – denn: Das Wetter kann krank machen.

Zum einen müssen die Beschäftigten sich bei dem Wetter selbst schützen – trotzdem sieht die Gewerkschaft auch die Betriebe in der Pflicht: Sie fordert flexible Lösungen für extreme Wetterlagen wie Hitze, Sturm oder Starkregen. Denkbar seien längere Mittagspausen oder auch ein sogenanntes „Schlechtwettergeld“: Dabei bekommen die Beschäftigten eine Ausfallzahlung, wenn das Wetter der Arbeit einen Strich durch die Rechnung macht. Den Beschäftigten rät die Gewerkschaft zu Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und auch viel Kleidung: Durch die hohe UV Einstrahlung steige das Hautkrebsrisiko immens, daher sei guter Schutz unabdingbar.


