Keine Steuererhöhungen in Engelskirchen, Bergneustadt, Gladbach und Lindlar geplant

In diesen Tagen und Wochen planen die Kommunen bei uns im Bergischen ihren Haushalt fürs kommende Jahr. Unter anderem haben die Kämmer:innen in Bergisch Gladbach, Bergneustadt, Engelskirchen und Lindlar den Haushaltsplanentwurf für 2022 eingebracht.


Bergneustadt zum Beispiel plant fürs kommende Jahr mit einem Überschuss von gut 220 tausend Euro. Das geht aber nur, weil die Grundsteuer B auf dem hohen Niveau von 959 Prozent bleibt. Das ist aktuell in NRW noch immer der höchste Wert.

uch Bergisch Gladbach plant fürs kommende Jahr mit einem ausgeglichenen Haushalt, plant keine Steuererhöhungen und nimmt thematisch insbesondere den Schulbau, das Stadthaus, den Klimaschutz, Zanders und Feuerwehr in den Fokus.

Auch in Lindlar bleiben die Steuern unverändert, die Gemeinde plant mit einem Plus von mehr als 400.000 Euro.


In Engelskirchen waren die Finanzen ebenso das große Thema im Rat. Hier gab es jedoch einen besonderen Grund zur Freude. Denn Engelskirchen steht zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder solide auf eigenen Füßen. Die Zeiten des Stärkungspaktes sind vorbei, sagte uns der Kämmerer. Die Gemeinde kann einen ausgeglichenen Haushalt auf den Weg bringen, aber nur weil die Corona-Ausgaben in Höhe von 1,7 Millionen Euro isoliert und ausgegliedert werden. Das handhaben mehrere Kommunen im Bergischen so.

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