Remscheid: Mord-Prozess gegen Auto-Poser geht weiter

Am Wuppertaler Landgericht geht am Dienstag der Mord-Prozess nach dem tödlichen Sportwagen-Unfall in Remscheid-Lennep letzten April weiter. Am letzten Verhandlungs-Tag hatten Raser-Videos vom Handy des 25-jährigen Angeklagten für Entsetzen gesorgt.

© Radio Berg

Darin ist er unter anderem innerorts mit Tempo 150 unterwegs – gefilmt wurde dabei vom Fahrersitz aus. Andere Aufnahmen zeigen den 640 PS starken Sportwagen bei mehr als 320 km/h. Auch eine deutlich zu schnelle Fahrt im Gegenverkehr und ein darauffolgendes Ausweich-Manöver eines anderen Autofahrers war zu sehen.

Das Auto sei der Lebensmittelpunkt des Mannes gewesen, heißt es von einer Zeugin. Der Angeklagte hatte bereits gestanden, für den Tod einer 19-Jährigen verantwortlich zu sein. Er soll bei einem Drift-Manöver die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Als Folge hatte er die 19-Jährige und eine 17-Jährige erfasst. Die Ältere starb zwei Tage später an ihren Verletzungen, die Jüngere wurde lebensgefährlich verletzt, hat aber überlebt.

Weitere Meldungen