Mutmaßliches Høiby-Opfer: «Verrat und Schock»

Mette-Marit und ihr Sohn Marius Borg Høiby
© Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPIX/EPA/dpa

Prozess in Norwegen

Oslo (dpa) - Als «Verrat und Schock» hat es ein mutmaßliches Opfer von Marius Borg Høiby laut der Zeitung «Verdens Gang» empfunden, dass der Angeklagte sie missbraucht und dabei gefilmt haben soll. «Ich habe es erst gar nicht geglaubt», sagte sie im Vergewaltigungs-Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit am Mittwoch demzufolge aus. «Ich konnte nicht verstehen, dass Marius mir so etwas antun konnte.»

Høiby soll die Frau während einer Party mit Freunden im Keller der Residenz des Kronprinzenpaares an den Geschlechtsteilen berührt haben, während sie schlief. Am Mittwoch sagte sie laut «Verdens Gang», sie habe so einen Blackout noch nie erlebt. «Vielleicht habe ich etwas eingeflößt bekommen, das ich nicht selbst zu mir genommen habe», zitierte die Zeitung die Frau.

© dpa-infocom, dpa:260204-930-638678/3
Prozess gegen Marius Borg Høiby
Im Gericht in Oslo findet der Vergewaltigungsprozess gegen Marius Borg Høiby statt. © Julia Wäschenbach/dpa
Im Gericht in Oslo findet der Vergewaltigungsprozess gegen Marius Borg Høiby statt.
© Julia Wäschenbach/dpa

Weitere Meldungen