Trockenheit ist Desaster für Bauern

Nach zwei Dürrejahren im Bergischen in Folge ist auch dieses Jahr schon jetzt viel zu trocken. Das zeigen auch drei kleinere Waldbrände allein an diesem Wochenende im Oberbergischen. Hinzu kommt, dass die Trockenheit schon früher eingesetzt hat, als in den letzten beiden Jahren.

Bergische Kühe
© Christian Güldner

Auf den Feldern und Weiden wächst so gut wie nichts, die Saat, die schon angefangen hat zu keimen, vertrocknet, bestätigen die Kreisbauernschaften Rhein- und Oberberg. Den Milchviehbetreiben geht das Futter aus. Eigentlich wäre jetzt der Zweite Schnitt dran, um die Futterlager wieder aufzufüllen, aber es ist noch nichts nachgewachsen, so dass die Milchviehbetriebe mit großer Sorge auf den kommenden Winter blicken. Sollte die Trockenheit anhalten, werden die Viehbestände reduziert, was den Fleischpreis weiter runter drückt.

Gleichzeitig werden aber alle anderen Lebensmittel teurer werden.

Von der anhaltenden Trockenheit sind auch die bergischen Pferdehöfe betroffen, der Futtermarkt ist jetzt schon sehr angespannt, die Preise werden in diesem Bereich stark steigen.

Auch das Waldsterben geht weiter. Nach den Fichten, die durch die Trockenheit von dem Borkenkäfer befallen worden sind, sind auch die Laubbäume durch den fehlenden Regen immer anfälliger für Schädlinge.