Verein "Frauen stärken Frauen" zieht Jahresbilanz

Nach wie vor brauchen viele Frauen und Mädchen im Bergischen Hilfe und Unterstützung wegen häuslicher Gewalt, familiären Problemen und psychischen Belastungen. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht des Vereins „Frauen stärken Frauen“ im Rheinisch-Bergischen.

© Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Allein im Frauenhaus haben mehr als 40 Frauen und 20 Kinder Schutz gesucht. Die Betroffenen sind dabei unterschiedlich lang im Frauenhaus geblieben, sagt der Verein. Teils war der angespannte Wohnungsmarkt dafür verantwortlich, dass einige von ihnen länger geblieben sind. In nackten Zahlen haben sich letztes Jahr mehr als 420 Frauen Hilfe bei der Frauenberatungsstelle gesucht. Bei der Mädchen-Beratungsstelle waren es mehr als 480 Mädchen und fast 90 Vertrauenspersonen. In den meisten Fällen ging es um Gewalt, familiäre Probleme und psychische Belastungen. In Sachen häuslicher Gewalt hat die Polizei rund 90 Fälle an die Frauenberatung gemeldet - auf all diese Frauen wurde proaktiv zugegangen.

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