Wermelskirchen: Freispruch nach Brandserie gefordert

Der vorletzte Prozesstag rund um die Brandserie in der Wermelskirchener Innenstadt letzten Juni ist am Donnerstag mit einer Überraschung zu Ende gegangen: Neben seinem Verteidiger hat auch die Kölner Staatsanwaltschaft einen Freispruch für den zum Zeitpunkt der Brände 34-jährigen Angeklagten gefordert. Ihr fehlt es an starken Indizien gegen den Mann.

© Stadt Wermelskirchen/Stephan Singer

Ob das Gericht der Forderung Folge leisten wird, zeigt sich beim letzten Prozesstag kommenden Dienstag. In der Anklageschrift wird dem Mann unter anderem versuchter Mord und besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen: Demnach soll er am 7. Juni Feuer in drei Mehrfamilienhäusern in der City gelegt haben. Dabei soll er in Kauf genommen haben, dass Menschen zu Tode kommen.

Die Bewohner konnten gerettet werden – allerdings hatten 40 Menschen ihre Wohnungen verloren. Eins der Häuser wurde so stark beschädigt, dass es abgerissen werden musste.

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