27 Stunden Feuerwehreinsatz in Kürten-Hove

Der Großeinsatz auf dem Bauernhof in Kürten-Hove hat die Feuerwehr noch bis Donnerstagmorgen um 5 Uhr beschäftigt. Feuerwehrsprecher Stefan Landwehr sagte uns, die ganze Nacht über seien 15 Feuerwehrkräfte in Zusammenarbeit mit einem Abbruchbagger damit beschäftigt gewesen, Stroh und Heu aus der abgebrannten Scheune und den Stallungen zu holen.

© Radio Berg

Der Einsatz war arbeitsintensiver als gedacht. Die große Masse an Heu und Stroh musste auch während der Nacht aufs Feld transportiert und dort nach und nach abgelöscht werden. Das THW hat währenddessen die Beleuchtung übernommen.

Das Feuer war in der Nacht auf Mittwoch gegen 2 Uhr ausgebrochen. Rückblickend ist die Feuerwehr sehr zufrieden mit dem Ablauf, man habe das Wohnhaus schützen können. Auch Verletzte gab es nicht. Die Anteilnahme der Menschen ist riesig, bei einer Spendenaktion für die betroffene Familie sind bis jetzt über 16500 Euro zusammen gekommen. (Stand 10Uhr)

Brandermittlungen gestalten sich schwierig

Die Ermittlung zur Brandursache haben begonnen, gestalten sich wegen des hohen Schadens als schwierig, sagte uns eine Polizeisprecherin. Schon gestern waren Ermittler der Polizei vor Ort und haben sich den Bauernhof angesehen. Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht. Man werde in der nächsten Woche den Brandort mit einem Sachverständigen begutachten.

Weitere Meldungen