Baumschäden: Wiederaufforstung in bergischen Wäldern stockt

Die Wiederaufforstung der bergischen Wälder wird durch verschiedenen Faktoren ausgebremst. Das ist die Bilanz des Regionalforstamtes Bergisches Land nach Abschluss der aktuellen Pflanzsaison.

Bergischer Wald
© Dirk Hartmann

Zwar wurden seit der massiven Waldschäden durch den Borkenkäferbefall mehrere hunderttausend Bäume neu gepflanzt, doch das sei in Anbetracht der über 20 Millionen Bäume, die im Bergischen auf einer Schadfläche von über 10.000 Hektar nachwachsen müssen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sagt der Leiter des Regionalforstamtes Bergisches Land, Kay Boenig. Zum einen gibt es zu wenig Baumschulpflanzen und auch zu wenig Personal.

Forstarbeiter aus Bayern und Österreich

Das gilt auch für ausgebildete Forstarbeiter, die jetzt Bäume fällen Zurzeit sind da im Bergischen vermehrt Betriebe aus Bayern und Österreich im Einsatz, die werden voraussichtlich aber schon bald wieder abziehen, um im Sauerland und im Siegerland Waldschäden zu beseitigen.  

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