Bergische Wanderwege nach dem Hochwasser

Nach dem Hochwasser sind viele Wanderwege im Bergischen zu einem Abenteuer geworden. Wege führen ins Nichts, Brücken sind gesperrt. So zum Beispiel im Eifgental zwischen Wermelskirchen und Odenthal.

Wanderwege nach dem Hochwasser

Die Brücken wurden von dem Wasser unterspült. Dabei sieht man einigen der Brücken die Schäden gar nicht so direkt an. Deshalb ignorieren einige Spaziergänger die Sperrungen. Doch tatsächlich kann das gefährlich werden, denn die Betonfundamente der Brücken sind beschädigt und das macht daraus eine wackelige Angelegenheit. Auch improvisierte Brücken aus Steinen oder Ästen sind keine gute Idee. Diese sind meist nicht nur instabil, sondern zerstören das empfindliche Ufer, sagt Wastl Roth-Seefrid, Wegemanager beim Naturpark Bergisches Land:

Ich muss hier natürlich auch sehen, dass das Eifgental und der Eifgenbach schützenswerte Natur sind. Mit den Pflanzen, gerade in den Uferbereichen und die werden jetzt kaputt getrampelt und das können wir einfach nicht akzeptieren.

Die Ufer sind ohnehin zum Teil schon durch das Hochwasser abgerutscht, zum Beispiel an der Wupper.

Zerstörte Wanderwege in Eifgental

Die Lösung: Alternative Wege

Wer trotzdem wandern gehen möchte, dem empfiehlt Wastl Roth-Seefrid die Homepage und die App des Bergischen Wanderlands. Dort könnt ihr vorab alle Sperrungen und Gefahrenstellen einsehen. Denn wer auf seinem Weg nicht weiterkommt, dem bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit:

Dann muss ich den ganzen Weg wieder zurück unter Umständen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass man sich einfach vorbereitet, damit man eben nicht in irgendeine Gefahrensituation kommt.

Hier kommt ihr zur Homepage und hier zur App.

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