IG BAU fordert mehr Sozialwohnungen

Für viele Menschen im Bergischen wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Besonders Jüngere und Ältere gehören zu den Verlierern auf dem Wohnungsmarkt. Das zeigt eine neue Studie des Pestel-Instituts im Auftrag der Gewerkschaft IG BAU. Sie fordert deshalb deutlich mehr Sozialwohnungen und eine gezielte Förderung von Bund und Land.

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Laut Gewerkschaft können sich viele Azubis und Studierende keine eigene Wohnung leisten und wohnen notgedrungen noch bei ihren Eltern. Manchmal scheitern sogar Ausbildungs-Verträge an fehlenden oder zu teuren Wohnungen. Das könne sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben, sagt die IG Bau. Und auch die ältere Generation ist betroffen, sagt die Gewerkschaft. Sie warnt darum auch vor Wohnarmut im Alter. Dabei hat sie vor allem die über 75.000 bergischen Babyboomer im Blick: Viele von ihnen würden sich ihre jetzige Wohnung in der Rente kaum oder gar nicht mehr leisten können.