NGG fordert mehr Mindestlohn-Kontrollen

Kommt der neue Mindestlohn auch bei den 53.400 Mini-Jobbern bei uns im Bergischen an? Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert deutlich mehr Kontrollen in den Betrieben. Außerdem sollten die Beschäftigten ihre Januar-Lohnabrechnung checken, so die NGG. Seit Januar liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 Euro pro Stunde.

© NGG - Florian Göricke

Die Lohn-Latte hängt höher: Jeder Mini-Jobber muss jetzt 1,08 Euro mehr pro Stunde bekommen. Aber zahlt das auch jeder Arbeitgeber? Die NGG rechnet mit schwarzen Schafen, die versuchen, um den Mindestlohn herumzukommen. Deshalb sei der Check der Lohnabrechnung, die im Februar kommt, so wichtig - wer dabei Hilfe braucht und aus dem Lebensmittel- oder Gastrobereich kommt, kann sich auch an die Gewerkschaft wenden.

Und die NGG sagt: Auch die Zahl der Arbeitsstunden müsse stimmen. Manche Arbeitgeber würden versuchen, den Mindestlohn zu umgehen, indem sie die Arbeitszeit nach unten schrauben.

Hier bekommt ihr Unterstützung bei der Kontrolle des Lohnzettels: 0221/951424-0 oder per Mail region.koeln@ngg.net

Weitere Meldungen