Rheinisch-Bergischer Kreis: Einsparungen beim ÖPNV

Der Rheinisch-Bergische Kreis arbeitet weiter mit Hochdruck daran, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Damit das klappt, muss in vielen Bereichen gespart werden – das betrifft auch den ÖPNV. Hier sollen bis 2029 insgesamt rund 19 Millionen Euro eingespart werden. Das werden auch die Bürger*innen zu spüren bekommen – denn einige Angebote werden gestrichen oder stehen auf der Kippe.

© Katja Effey - Radio Berg

Mit insgesamt 36 einzelnen Maßnahmen soll gespart werden – so sieht es ein jetzt vorgestelltes Konzept der Verwaltung vor. Ein Schwerpunkt liegt auf der Anpassung des Angebotes in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Hier ist die Nachfrage nur gering. Außerdem sind unter anderem die Ausweitung des TaxiBus-Angebots und Anpassungen im Freizeit-Verkehr geplant. Dazu gehört unter anderem die Einstellung des Fahrradbusses ab diesem Jahr. Beim Wanderbus muss geschaut werden, ob sich ein Partner zur Finanzierung findet – ansonsten droht im kommenden Jahr auch hier das Aus. Im März wird der Kreistag über das Maßnahmenpaket entscheiden.

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