Rösrath: Wehr muss langfristig saniert werden.

Nach dem Überflutungs-Alarm am Campingplatz an der Sülz in Rösrath geht es langfristig an die Sanierung der Schutzvorrichtung. Für den Moment soll die Übergangslösung zwar halten. Auf lange Sicht muss das beschädigte Wehr zwischen Venauen und der Jahnstraße aber erneuert werden. Die Untere Wasserbehörde muss klären, welcher der Eigentümer für was verantwortlich ist.

© Feuerwehr Rösrath

Am Freitag war eine alte hölzerne Absperrvorrichtung am Wehr altersbedingt geborsten, sagte uns der Aggerverband. Wassermassen drohten daraufhin unkontrolliert in Richtung Campingplatz zu fließen. Feuerwehr, THW, Stadtwerke und der Aggerverband konnten das Leck gemeinsam schließen und den Campingplatz mit einem Not-Damm schützen.

Da die Wehranlage in Privatbesetz und der Uferbereich in städtischer Hand liegt, muss die untere Wasserbehörde des Kreises nun prüfen wer in welchem Umfang für die Wehrerneuerung zuständig ist. Der Fußweg und die Brücke am Wehr bleiben bis auf Weiteres gesperrt.

Die künftige Dauerlösung muss mehrere Anforderungen erfüllen, sagt die Stadt: Einerseits muss sichergestellt werden, dass der Gewässerarm rund um Schloss Eulenbroich ausreichend Wasser führt - andererseits darf die Campinganlage nicht durch unkontrollierte Wassermengen gefährdet werden. Eine besondere Herausforderung besteht außerdem darin, dass die Wehranlage unter Denkmalschutz steht. In einem nächsten Schritt soll das weitere Vorgehen zeitnah mit allen beteiligten Akteuren abgestimmt werden. Wie diese Lösung im Detail aussehen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht abschließend sagen, heißt es aus dem Rösrather Rathaus.

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