Tödl. Unfall Wipperfürth: Staatsanwaltschaft ermittelt zu Einzelrennen

Bei einem tragischen Verkehrsunfall am vorletzten Freitag sind in Wipperfürth zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Akten liegen jetzt bei der Staatsanwaltschaft Köln – sie ermittelt gegen den 19-jährigen Unfallverursacher wegen Verdachts auf ein verbotenes Einzelrennen mit der Folge der fahrlässigen Tötung.

© Foto: Daniel Dähling

Grundlage für die Ermittlungen ist das grobe und rücksichtslose Fahrverhalten des Angeklagten. Der 19-Jährige soll mit seinem elektrobetriebenen Hyundai zwischen Ortsausgang Wipperfürth und der Ortschaft Hämmern mehrere Fahrzeuge auf einmal überholt haben. Dabei kam es dann zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden VW Golf 2, in dem ein 30-jähriger Mann und seine 33-jährige Lebensgefährtin saßen. Die beiden Insassen des Golfs starben noch an der Unfallstelle.

Die Polizei geht davon aus, dass der Angeklagte beim Überholvorgang deutlich schneller als die erlaubten 100 km/h gefahren ist. Auf den 19-Jährigen könnte jetzt eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zukommen.  

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