Wald-Forum im Bergischen: Sorge um Wälder wächst

Mehr als 150 Menschen sind zum Bergischen Wald-Forum ins Kreishaus im Rheinisch-Bergischen gekommen. Das zeigt: Der Zustand unserer Wälder bewegt viele im Bergischen. Die gute Nachricht dabei, der Wald speichert wieder mehr CO2, als er ausstößt. Trotzdem bleibt viel zu tun.

© Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rhein-Berg und Leverkusen e.V.

Im Bergischen ist der Nadelwald in zehn Jahren von 39% auf 22% geschrumpft. Die Fichte hat durch Borkenkäfer und Wetterextreme stark verloren und fast jede fünfte Waldfläche ist noch nicht ausreichend wiederbewaldet. Dazu kommt: Auf 40% der Flächen gab es zuletzt keine Pflege. Deshalb fordern Fachleute stabile Mischwälder.

Ein weiteres Problem ist dabei der Boden, denn Proben von Schülern aus Wermelskirchen zeigen: Viele Waldböden sind zu sauer. Experten empfehlen daher Kalk, damit Wurzeln, Bodenleben und junge Bäume bessere Chancen haben. Vorgestellt wurde auch der Baum des Jahres 2026: die Zitterpappel. Sie gilt als robust, wächst schnell und könnte im Bergischen künftig häufiger werden.

Weitere Meldungen