Waldbröl beschließt Haushalt

Wer in Waldbröl wohnt, muss sich ab diesem Jahr auf höhere Steuern einstellen. Der Stadtrat hat am Mittwochabend den neuen Haushalt beschlossen. Fazit: Unterm Strich rechnet die Stadt mit einer schwarzen Null. Das geht aber nur, weil sie Geld aus der Ausgleichsrücklage entnimmt.


© Katja Effey - Radio Berg

Hintergrund für die Steuererhöhung ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen. Danach muss die Grundsteuer B vereinheitlicht werden. Bislang gab es in Waldbröl unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe. Damit ist jetzt Schluss. Künftig gilt ein einheitlicher Steuersatz für alle. Für Haus- und Wohnungseigentümer heißt das: Sie müssen tiefer in die Tasche greifen. Der Hebesatz steigt von 815 auf 925 Prozentpunkte.

Für Gewerbegrundstücke wird es dagegen günstiger – der Satz lag bisher bei 1309 Punkten.

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