Waldforum im Bergischen: Sorge um Wälder wächst
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.03.2026 13:13
Mehr als 150 Menschen sind zum Bergischen Waldforum ins Kreishaus im Rheinisch-Bergischen gekommen. Das zeigt: Der Zustand unserer Wälder bewegt viele im Bergischen. Die gute Nachricht dabei, der Wald speichert wieder mehr CO2, als er ausstößt. Trotzdem bleibt viel zu tun.

Im Bergischen ist der Nadelwald in zehn Jahren von 39 auf 22 Prozent geschrumpft. Die Fichte hat durch Borkenkäfer und Wetterextreme stark verloren und fast jede fünfte Waldfläche ist noch nicht ausreichend wiederbewaldet. Dazu kommt: Auf 40 Prozent der Flächen gab es zuletzt keine Pflege. Deshalb fordern Fachleute stabile Mischwälder. Ein weiteres Problem ist dabei der Boden, denn Proben von Schülern aus Wermelskirchen zeigen: Viele Waldböden sind zu sauer. Experten empfehlen daher Kalk, damit Wurzeln, Bodenleben und junge Bäume bessere Chancen haben. Vorgestellt wurde auch der Baum des Jahres 2026: die Zitterpappel. Sie gilt als robust, wächst schnell und könnte im Bergischen künftig häufiger werden.
