Weniger jugendliche Komasäufer in Kliniken

Mit der Präventions-Kampagne "bunt statt blau" kämpft die Krankenkasse DAK Gesundheit im Oberbergischen seit Jahren gegen das sogenannte "Komasaufen" bei Jugendlichen. Und das scheinbar mit Erfolg: Mit Ausnahme von einem Ausreißer sind die Fälle, bei denen 10- bis 20-Jährige wegen Alkohol im Krankenhaus gelandet sind kontinuierlich rückläufig.

Die aktuellsten Zahlen sind von 2022. Insgesamt 40 Fälle hat es da in Oberberg gegeben. 2017 waren es noch 84. Auffällig: im Vergleich zum letzten Jahr ist nur die Zahl der Mädchen, die nach massivem Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus mussten, gesunken. Bei den Jungen ist die Zahl mit 25 unverändert. Bei den 10- bis 15-Jährigen hat es insgesamt fünf Fälle gegeben – einen weniger als im Jahr davor.

Die DAK begründet die positive Entwicklung mit dem Erfolg von Aufklärungskampagnen wie eben „bunt statt blau“. Die läuft noch bis Ende des Monats – so lange werden die kreativsten Plakate gegen Komsaufen gesucht. Alle oberbergischen Schulen können mitmachen. 

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