Burscheid: Stadt gewinnt Rechtsstreit um Thiel-Gelände

Kein Straßenausbau, keine Straßenbeleuchtung, kein Spielplatz. Diese Arbeiten im Neubaugebiet auf dem Thiel-Gelände in Burscheid-Hilgen standen jahrelang still – Grund war eine juristische Auseinandersetzung zwischen der Stadt und der beauftragten Baufirma. Nun gibt es im Rechts-Streit um die Erschließung des Geländes eine Entscheidung.

© Dirk Hartmann

Das Ober-Verwaltungsgericht NRW sagt, dass der Erschließungsvertrag zwischen der Stadt und der Urban Pro GmbH rechtens ist. Die Firma ist verpflichtet das Gebiet vollständig zu erschließen und die Straßen auszubauen.

Die Stadt hatte die begonnenen Straßenbauarbeiten bis jetzt aus eigener Tasche bezahlt um weitere Verzögerungen zu vermeiden – die Arbeiten werden auch weiter fortgesetzt. Die Baufirma kann gegen die Entscheidung noch eine sogenannte Nichtzulassungsbeschwerde einreichen.

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