Einige bergische Wanderwege sind nach dem Hochwasser noch gesperrt

Weggerissene Brücken, ausgespülte Weg und abgestürzte Böschungen. Seit der Hochwasserkatastrophe vor sechs Wochen sind im Bergischen noch einige Wanderwege unpassierbar. Entlang der Wupper in Leichlingen und im Eifgental zwischen Wermelskirchen und Odenthal sind Fußgängerbrücken zerstört worden. Der Schaden allein hier fast zwei Millionen Euro.


Der Naturpark Bergisches Land überlegt gemeinsam mit dem Wupperverband, einen Teil der zerstörten Fußgängerbrücken durch Trittsteine zu ersetzen. Die Brücken wurden vom Hochwasser weggerissen, weil der Durchfluss durch Treibgut und mitgerissene Bäume verstopft war. Mit Trittsteinen kann das bei einem erneuten Hochwasser nicht passieren, sagt Wastl Roth-Seefried, der Wegemanager im Naturpark Bergisches Land. 

Generell bleibt, nach gewisser Vorbereitung, Wandern im Bergischen weiterhin möglich. Weil der Naturpark Bergisches Land sämtliche Sperrungen und Umleitungen auf einer Karte verzeichnet hat, bekommt man hier einen guten Überblick. Der Rundweg um die Wuppervorsperre bleibt allerdings voraussichtlich für mehrere Monate gesperrt, weil er mit schweren Maschinen von Ölresten befreit werden muss, sagt der Wupperverband.

Hier geht zur Liste der gesperrten Wege: https://www.bergisches-wanderland.de/bergisches-wanderland/wegemanagement/aktuelle-wegemeldungen

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