Kinderarztpraxen sollen entlastet werden

Die kassenärztliche Vereinigung Rheinland rechnet in diesem Jahr wieder mit steigenden Infektionszahlen bei Grippe und Corona im Bergischen. Vor allem die Kinderarztpraxen sollen in den kommenden kalten Monaten deswegen entlastet werden. Die KVNO setzt dazu - nach dem großem Erfolg im vergangenen Jahr - wieder auf die Online-Sprechstunde im Kindernotdienst.

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Langes Warten in den Kinderärztlichen Notdiensten: Das soll in diesem Winter im Bergischen nicht passieren. Dabei helfen sollen Videosprechstunden, organisiert von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. Die waren auch während Corona schon erfolgreich: Fast der Hälfte der knapp 3.000 Online-Patienten konnte man so ausreichend helfen.

Nach diesem großen Zuspruch im vergangenen Jahr, geht es jetzt ab dem 1. Dezember im Bergischen wieder los mit den Onlinesprechstunden. Anders als im vergangenen Jahr werden diese nicht mehr in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, sondern autonom von der KVNO und den Krankenkassen organisiert. Große Änderungen gibt es deswegen nicht: Nur die Terminvergabe läuft diesmal über die kostenlose Servicenummer 116 117. Das Angebot gilt bis auf Weiteres bis zum 31. Januar 2024.

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