Pilze sammeln - aber richtig!

Kleine, große, mit dickem Fuß oder hellem Hütchen, rot mit Punkten oder gelb wie die Sonne. Gerade ist ja wieder Pilzsammel-Saison. Auch hier bei uns Bergischen sprießen reichlich Pilze aus den Waldböden - und das obwohl der Sommer so trocken war. Aber Vorsicht: Pilze sammeln will gelernt sein. Wer sich nicht auskennt, der kann zum Beispiel einen Kurs belegen, bei dem man lernt, welche Pilze essbar sind, und von welchen man besser die Finger lässt!

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Grundsätzlich gilt:

Bitte nur die Pilze sammeln, die man auch wirklich kennt. Besser keine Experimente machen, das kann schwer nach hinten losgehen.

sagt Pilzexperte Reinhard Wegner aus Bergisch Gladbach. Wichtig ist, dass die Pilze eindeutig als "genießbar" identifiziert werden können. Dabei sind viele weit verbreitete Theorien Quatsch, sagt er

Alles von wegen Silberlöffel mitkochen oder von Tieren angefressene Pilze können nicht giftig sein, sind keine eindeutigen Indikatoren für die Genießbarkeit des Pilzes.

Für Anfänger, aber auch Fortgeschrittene, gibt es Kurse. Da gehen die Teilnehmer in Gruppen unter fachmännischer Anleitung in den Wald Pilze sammeln. Wer auf eigene Faust sammelt, kann seine Ausbeute dem Experten zur Begutachtung bringen. Diese Körbchenkontrolle ist meist kostenlos. Wo ein Pilzexperte in eurer Nähe seine Dienste anbietet, könnt ihr hier herausfinden.

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