Tag der deutschen Sprache: Viele Wörter sind vom Aussterben bedroht

Am "Tag der Deutschen Sprache" am Samstag sollen wir unsere Sprache würdigen und wertschätzen. So hat sich das der Verein Deutsche Sprache überlegt. Und das ist auch bitter nötig. Denn einige Wörter sind vom Aussterben bedroht, weil sie einfach kaum noch benutzt werden und auch kaum noch jemand ihre Bedeutung kennt.

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Diese Wörter zum Beispiel hören wir nicht mehr oft im Sprachgebrauch. Dabei klingen sie ganz wunderbar.


Blümchenkaffee: Sehr dünner Kaffee.

Blümerant: Hat nichts mit Blumen zu tun, sondern bedeutet, dass jemandem übel ist und er kurz vor der Ohnmacht steht. Abgeleitet ist es aus dem Französischen, blue mourant (sterbend).

Büberei: Übeltat, Streich, aber auch Gewaltakt

Firlefanz: überflüssiges Zeug

Gabelfrühstück: Es ist kein Rührei-Frühstück, für das wir eine Gabel brauchen. Sondern ein altes, deutsches Wort für Brunch.

Hagestolz: Single, Alleinstehender

Honett: Nicht einfach nur nett, sondern ehrenhaft, rechtschaffen.

Pardauz: "Hoppla", "Huch", einfach ein Ausruf der Überraschung.

Wonneproppen: ein wohlgenährtes Baby, perfekt, um es in die Wangen zu kneifen.


Ihr habt weitere Wörter, die dringend häufiger benutzt werden sollten? Dann schreibt uns an redaktion@radioberg.de.

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