Umwelt: Einsatz-Kommando Herkulex gegen Riesenbärenklau

Wenn die Task-Force Herkulex vom NABU Engelskirchen an Agger und Leppe anrückt - dann muss sich der Riesenbärenklau warm anziehen. Das giftige Gewächs, auch Herkulesstaude genannt, breitet sich immer mehr wuchernd an Ufern von Bergischen Gewässern aus. Der Saft verursacht bei Kontakt fiese Haut-Reaktionen - bei Mensch und Tier. Das möchte das „Herkulex-Team“ um Christian Buresch eindämmen.

© NABU Herkulex-Team

Mit Spaten und Hacke ziehen bis zu 30 Personen des „Herkulex-Teams“ um Christian Buresch los und buddeln die Pflanzen aus. Mit Schutzkleidung, versteht sich. Kommt man mit dem Pflanzensaft aus dem Stängel des Riesenbärenklaus in Kontakt, gibt es Pusteln auf der Haut, ein bisschen wie bei einer Verbrennung. Im schlimmsten Fall wird die Haut dadurch langfristig sonnenempfindlich.

Die Herkulesstaude kann vier Meter hoch wachsen, allein die Blüten können einen Durchmesser von bis zu einem Meter haben. Kommt es zu einem Kontakt, ist folgendes geboten:

  • mit Wasser und Seife Stelle gründlich abwaschen und kühlen
  • ein, zwei Tage Sonne meiden
  • bei weiteren Reaktionen zum Arzt
  • unbedingt zum Arzt, wenn Brandblasen , Rötungen, Juckreiz oder andere allergische Reaktionen auftreten

https://www.nabu-oberberg.de/ortsgruppen/engelskirchen/

© NABU Herkulex-Team
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